Einwilligungserklärung

Vor jedem medizinischen Eingriff hat behandelnde Arzt eine Einwilligung einzuholen, ob der Patient mit dem Eingriff einverstanden ist. Dies Erklärung wird bei umfangreichen Eingriffen mit Hilfe eines Aufklärungsbogen schriftlich erteilt. Bei kleineren Eingriffen reicht eine mündliche Erklärung in der Regel aus. Bei diagnostischen Eingriffen wird die Einwilligung konkludent (durch schlüssiges Verhalten) erklärt. Zum Beispiel durch hochkrempeln des Ärmels zur Blutabnahme. Bei Bewusstlosen wird die Einwilligung fingiert (vgl. hypothetische Einwilligung).
Ohne Einwilligung ist der Eingriff rechtswidrig und der Arzt macht sich für negative Folgen haftbar und kann im Extremfall auch strafrechtlich belangt werden. Es handelt sich dann meist auch um einen Aufklärungsfehler.