Urkundenbeweis

In einem Gerichtsverfahren muss die beweisbelastete Partei den ihr günstigen Sachverhalt beweisen, wenn die Gegenseite die Richtigkeit dieser Angaben bestreitet. Beweismittel sind Zeugen, Sachverständigengutachten, Augenschein und die Vorlage von Urkunden.
Im Arzthaftungsprozess kommt der Urkundsbeweis in der Regel nur mittelbar zur Geltung, da die Urkunden in Form der Patientenakte von einem Sachverständigen eingesehen werden und hierauf das Gutachten beruht. Das Gericht muss die einzelnen Urkunden dann nicht selbst in Augenschein nehmen.